Digitales Fitnessstudio: Das Sport-Erlebnis für zu Hause

Wer Fitnessstudios während des Lockdowns vermisst hat, kann sich seit einigen Wochen freuen, denn diese durften ihre Türen wieder öffnen. Doch nicht für alle ist es nach monatelangem Social Distancing angenehm in einem vollbepackten Fitnessstudio zu trainieren. Doch heißt das im Gegenzug, sich gar nicht mehr sportlich zu betätigen? Einige wird es freuen, dass die Branche durch die Corona-Pandemie einen digitalen Wandel erlebt hat. Um zu Hause in Form zu bleiben, haben einige Fitnessstudios ihr Angebot auf Online-Kurse erweitert. Ein Trend, der in der Pandemie begonnen hat, mit weiteren Lockerungen aber nicht weniger gefragt ist. Die Möglichkeiten, die von  Online-Workouts bis hin zu Livestreams des Lieblingskurses reichen, werden immer weiter ausgebaut, um der steigenden Nachfrage an Alternativen gerecht zu werden. Auch jetzt ist es noch sinnvoll, Sport ins Netz zu bringen – sei es das Personal Coaching selbständiger Fitnessberater:innen oder das Kursangebot des Fitnessstudios. In unserem Blogpost zeigen wir Angebote, neue Möglichkeiten und welche Punkte bisher vernachlässigt wurden.

 

Mann macht Sport zu Hause vor dem Laptop
© Pexels.com / Mikhail
Neue Chancen ergreifen: Digitales Training für eine gesunde Routine 

Es war ein langer und stressiger Tag im Home-Office. Daraufhin die eigenen vier Wände für eine Session im Gym zu verlassen, bedarf einiger Motivation. Auf dem Rückweg gehen die Gedanken erst zum Abendessen und danach direkt ins Bett. Wo bleibt bei so viel Freizeitstress die Entspannung?

Besonders Berufstätige schätzen daher die neu gewonnene Chance, die eigene Sportroutine mithilfe digitaler Fitnessstudios in den Arbeitsalltag zu integrieren. Wegfallende Anfahrtswege, ein zeitlich unbegrenztes Angebot oder auch das Vermeiden überfüllter Studios nach Feierabend sprechen deutlich für sich. Und wer sich gern draußen betätigt, hat mit Offline-Kursen die Möglichkeit, diese auch im Freien zu absolvieren. Im Gegensatz zu den Unternehmungslustigen gibt es jedoch auch diejenigen, denen die Pandemie besonders zugesetzt hat. Kontaktbeschränkungen, mangelnder sozialer Austausch und viel Stubenhockerei erschweren den Menschen den Weg zurück in die Normalität. Digitale Fitnessstudios können hier eine wichtige Stütze sein. Personal Coaches oder virtuelle Gruppenkurse fördern beispielsweise ein erstes soziales Miteinander und lassen die massiv scheinenden Probleme kleiner werden.

Möglichkeiten-Mix: On-Demand- und Live-Angebote

Der generelle Unterschied besteht zwischen On-Demand- und Live-Angeboten. Letztere beinhalten sowohl Personal Coachings, die eine besondere Nähe zu den Kund:innen schaffen, als auch Streams, zu denen sich mehrere Sportler:innen zuschalten können. Zu beachten ist hierbei, dass alle technischen Anforderungen erfüllt sind, damit derartige Events reibungslos ablaufen. Wer lieber außerhalb der Öffnungszeiten oder für sich allein sporteln will, kann das passende Workout in der On-Demand-Mediathek auswählen.

Daneben existieren vielfältige Möglichkeiten, die digitale Fitnessstudios integrieren. Folgende Punkte sollten unbedingt beachtet werden:

• Vielfalt im Fitness-Angebot

Viele Sportler:innen legen den Fokus nicht allein auf die körperlichen Betätigungen. So können beispielsweise auch Ernährungstipps, Achtsamkeits- und Meditationstrainings einbezogen werden. Ebenso erhöhen medizinische Ratgeber oder Übungs-Tutorials die Chancen, Nutzer:innen abseits des eigentlichen Sports auf der Plattform zu generieren. Dies kann in Form von Blogbeiträgen, zusätzlichen Kursen oder auch Expert:innen erfolgen.

• Unterschätzte Zielgruppen mit einbeziehen

Nicht alle Menschen sind topfit. Bisher kaum integriert sind Sportkurse für zum Beispiel Schwangere oder Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung, wobei besonders hier hohes Nutzerpotenzial besteht. Derartige spezifische Angebote in das eigene Repertoire aufzunehmen, birgt auch die Chance, selten angesprochene Zielgruppen für sich zu gewinnen.

• Alltagsgegenstände berücksichtigen

Tower, Beinpresse oder Laufband – im Eigenheim mangelt es oft an passendem Equipment. Hier bieten sich zwei Möglichkeiten an: Ein etwas ungewöhnlicher Weg ist der Verkauf oder Verleih von Fitnessgeräten. Gängiger ist es, Fitnesskurse zur Verfügung zu stellen, die heimisches Mobiliar oder Alltagsgegenstände, wie Stühle und Wasserflaschen, in die Workouts integrieren. Es ist davon auszugehen, dass die sportliche Motivation zu Hause steigt, je geringer der zusätzliche Aufwand ist.

• Die richtige Musik für mehr Power

Mindestens genauso motivierend ist die Wahl der richtigen Musik. Was auf vielen Plattformen ein selten beachteter Aspekt ist, ist für Kunden von umso größerer Bedeutung. Sich den Stress von der Seele trainieren, funktioniert am besten mit der richtigen Musik. Daher ist es zumindest eine Überlegung wert, in GEMA-Lizenzen zu investieren, um den Sportler:innen ihre Lied- und Genrewünsche zu erfüllen und so ihre ganz eigene Motivationsplaylist zu finden.

• Flexible Zeiten im Workout-Programm

Beachtet werden sollte unter allen Umständen die zeitliche Varianz der Angebote: Es ist anzunehmen, dass sich Berufstätige keine ganze Stunde freimachen können, um sich nach Feierabend sportlich zu betätigen. Zumal die Aufmerksamkeitsspanne vor dem Bildschirm bei vielen generell oftmals geringer ist. Daher ist es sinnvoll, auch zeitliche Workout-Vielfalt zu bieten, damit jede:r den passenden Kurs für sich finden kann.

• Medien: Content ansprechend gestalten

Wenn Videos produziert werden, dann spielt die Ästhetik, Verständlichkeit und Übersichtlichkeit der Inhalte eine bedeutende Rolle, um die Aufmerksamkeit der Nutzer:innen zu halten. Auch die Plattform selbst sollte derart gestaltet sein und den Ansprüchen der Kund:innen entgegenkommen. Verschiedene Filterfunktionen werden hier besonders geschätzt. Sichere White-Label-Formate, wie das der Tyme Group, können dabei durchaus als Stütze dienen, um die eigene Plattform professionell aufzubauen.